Herrliche Tage im wunderschönen Skigebiet Davos/Klosters erlebten die 52 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Skifreizeit vom 05.01. bis 12.01.2013. Wie erwartet waren die Pisten hervorragend präpariert und wenig befahren, schließlich hatten nur die Hessen noch Schulferien. Das sonnige Wetter sorgte für gute Laune und Spaß auf der Piste. Auch die Langläufer kamen auf ihre Kosten, denn alle Loipen waren gespurt. Das Graubündener Skigebiet gilt als schneesicher, da auch die Talorte zwischen 1200 m und 1500 m hoch liegen. Auch die Wanderer in der Gruppe hatten schöne Tage in der
zauberhaften Winterlandschaft.
 
Das Schweizerhaus war den meisten Skifahrern bereits aus den Jahren 2007 bis 2009
bekannt. Es ist eine einfache Unterkunft, die aber durchaus ihren Charme besitzt und
vor allem außergewöhnlich günstig gelegen ist. Zwei Minuten von der Talstation der
Madrisabahn entfernt, eine Minute zum Sportzug der Rhätischen Bahn und eine Minute zum
Skibus, um zu den großen Skigebieten in Klosters oder Davos zu kommen, besser geht es
einfach nicht. Der Skipass gilt für alle Skigebiete, so dass es problemlos möglich ist, eine
Woche mit vielen abwechslungsreichen Abfahrten aller Schwierigkeitsstufen zu verbringen.
Alleine die Zugfahrt von Klosters nach Davos in den gemütlichen Waggons der Rhätischen
Bahn, die streckenweise zum Unesco-Welterbe gehört, ist ein Vergnügen.
 
Die Abende gehörten der Gemeinschaft, es wurden nette Gespräche geführt, Erfahrungen
vom Skitag ausgetauscht, viel gespielt - sehr beliebt das sogenannte "Mäxchen" mit z. T.
20 Mitspielern oder Rätselspiele der Jugendlichen unter bewährter Anleitung von "Ober-
Mafiosi" Gerhard L. Auch außer Haus fanden die Teilnehmer bei Bedarf Unterhaltung: eine
Gruppe besuchte ein Eishockeyspiel in Davos, einige gingen zum Nachtrodeln oder ins Kino,
wo sie sich beim Film "Der Schlussmacher" mit Frankfurter Eindrücken versorgten. Für das
leibliche Wohl sorgte zu aller Zufriedenheit das Kochteam des Hauses, das durchaus auch
Zeit fand, tagsüber ein paar Schwünge zu fahren. Die vom Veranstalter geforderte Mithilfe
beim Eindecken und Abwasch konnte die gute Stimmung nicht mindern. Das klappte alles
problemlos.
 
Am Ende der Woche bot ein Wetterwechsel noch die Gelegenheit, im Tiefschnee zu üben
und alle waren sich einig: Großer Dank an Organisator Sebastian Schmidt und Vorfreude auf
die Wiederholung in 2014!
 
gez.
Jürgen Schmidt